Nachhaltigkeit

Nachhaltig investieren mit ökologischem Engagement

Nachhaltig investieren mit ökologischem Engagement
Nachwachsender Rohstoff

Holz ist ein Rohstoff wie beispielsweise Öl oder Eisenerz. Weltweit verwendet und immer knapper werdend. Was zeichnet diesen Rohstoff aus? Warum ist es möglich und sinnvoll, in den Rohstoff Holz zu investieren?

Im Unterschied zu Öl oder Eisenerz ist Holz jedoch ein nachwachsender Rohstoff. Je nach Klimazone wachsen Bäume mehr oder weniger schnell. In den Tropen werden Zuwachsraten erzielt, die in den gemäßigten Klimazonen undenkbar sind. Holz war durch die Jahrhunderte weltweit begehrt, historisch gesehen ist sein Preis meist gestiegen und hat selbst in wirtschaftlichen Krisenzeiten kaum unter einem Preisverfall gelitten. Eine Investition in der Anlageklasse Holz ist schon deshalb besonders attraktiv, weil der Investitionsgegenstand allein schon durch sein Wachstum im Lauf der Jahre immer wertvoller wird.

Plantagenholz

Der ökologische Aspekt eines solchen Investments ist offensichtlich. Jeder Baum, der in von Menschen angelegten Wäldern bzw. Plantagen wächst, verringert die Nachfrage nach Bäumen, die aus den verbliebenen Urwäldern unserer Erde stammen. Plantagenholz dient dem Erhalt der Lunge unseres Planeten.

Wir von der Invest-in-Forest haben im tropischen Nordosten Brasiliens mit dem Aufbau unserer ersten Holzplantage begonnen. Das Holz unserer Plantage wird schon bald eine Alternative zu den Bäumen aus den Galeriewäldern im trockenen Landesinnern Brasiliens oder aber aus Amazonien darstellen.

Steppenlandschaft statt Regenwald

Steppenlandschaft statt Regenwald

Schutzzone

20 % unserer Flächen sind eine Schutzzone, in der die Natur sich selbst überlassen bleibt. Konkret heißt dies, dass zu 10.000 m² Plantagenwald eine Schutzfläche von 2.000 m² hinzukommt. Diese Schutzzonen sind der Beginn der Rückkehr des Küstenregenwaldes, des Mata Atlântica im Bundesstaat Rio Grande do Norte.

Holzplantagen in Deutschland

In Deutschland begann die Entwicklung der Forstwissenschaft im 14. Jahrhundert, als durch unvernünftige Rodung das Holz knapp geworden war. Den Grundstein hatte in Nürnberg der reiche Kaufmann Peter Stromeir gelegt, der für seine Bergwerke und Eisenschmieden dringend Holz brauchte. Unsere Wälder in Deutschland sind nichts anderes als von Menschen angelegte und gepflegte Holzplantagen.

Im Bundesstaat Rio Grande do Norte, in dem unsere Plantage liegt, ist die Situation vergleichbar mit der Situation in Deutschland im Mittelalter. Die Wälder sind vernichtet und das Holz ist knapp. Heute prägen verödete Böden, unfruchtbares Buschland sowie riesige Rinderweiden und Zuckerrohrplantagen das Landschaftsbild.

Zuckerrohrplantagen statt artenreichem Regenwald

Schutzzone - hohe Biodiversität und angenehmes Klima

Schutzzone – hohe Biodiversität und angenehmes Klima

Noch vor einigen Jahrzehnten war das Land bedeckt mit einem der artenreichsten Regenwälder dieser Erde, dem Mata Atlântica. Damit die einstige Artenvielfalt des Mata Atlântica wiederkehren kann, müssen brachliegende Weiden und das erodierte Land wieder fruchtbar gemacht werden. Hier bieten Holzplantagen einen idealen ersten Schritt in diese Richtung. Die Böden werden gepflügt, gedüngt und Nutzholzbäume werden angepflanzt. Schon bald entsteht durch herabfallendes Laub, welches verrottet, wieder eine Humusschicht. Jahr für Jahr verbessert sich die Bodenqualität.

Die Biodiversität steigt auch in diesen Plantagenwäldern innerhalb kürzester Zeit.